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| Sind die denn alle bekloppt ??? |
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Nun habe ich mich heute mal wieder durch den täglichen Zeitungsunrat hindurchgequält und was bestimmt so ziemlich alles: die "Mohammed-Karikaturen"....
Die drehen doch alle total am Rad....
| 07.02.06, 15:47 Uhr |
Als Antwort auf die umstrittenen Mohammed-Karikaturen in westlichen Medien hat die größte iranische Tageszeitung einen Karikaturen-Wettbewerb über den Holocaust ausgerufen.
„Die westlichen Zeitungen haben diese gotteslästerlichen Bilder unter dem Vorwand der Pressefreiheit veröffentlicht. Lasst uns sehen, ob sie wirklich meinen, was sie sagen, und auch Bilder über den Holocaust drucken", sagte Farid Mortasawi von der Teheraner Zeitung „Hamschahri“.
Die Zeichner der zwölf besten Cartoons über den Judenmord unter den Nationalsozialisten sollen von „Hamschahri“ mit Goldstücken belohnt werden. Ebensoviele Karikaturen über den Propheten Mohammed waren angeblich von der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ gedruckt worden und hatten die Welle der Empörung in der moslemischen Welt ausgelöst.
Eine iranische Zeitung hatte zuvor in ihrer Online-Ausgabe eine Karikatur eines Teufels mit dänischer Flagge und dem Judenstern veröffentlicht. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte den Holocaust kürzlich als „Mythos“ bezeichnet und die Verlegung des jüdischen Staates nach Deutschland, Österreich oder Alaska vorgeschlagen. Israel müsse von der Landkarte getilgt werden, forderte Ahmadinedschad.
| 08.02.06, 10:02 Uhr |
Von André Anwar, Kopenhagen
Der Chefredakteur der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ ist aufgebracht.
Zum einen über die weltweite Krise, die er mit den veröffentlichten Mohammed-Karikaturen auslöste. Zum anderen aber auch darüber, dass dänisch-moslemische Organisationen die Stimmung im Nahen Osten mit gefälschten Karikaturen angeheizt haben sollen – Karikaturen, die nie in seiner Zeitung publiziert wurden.
Akhmad Akkari, Sprecher von 21 moslemischen Organisationen in Dänemark bestätigte die Beschuldigungen: „Um einen Einblick in die hasserfüllte Stimmung gegen Moslems in Dänemark“ zu geben, habe man den zwölf ursprünglichen Zeichnungen der „Jyllands Posten“ einfach drei weitere hinzugefügt, sagte Akkari gegenüber dem „Brussels Journal“, einer Vereinigung europäischer Journalisten.
Besonders offenbar wurde die Lügenkampagne bei einer Diskussionsrunde auf CNN: „Wie können Sie nur den Propheten als Schwein abbilden?", fragte ein arabischer Journalist via Satellit einen aus Dänemark zugeschalteten Redakteur der „Jyllands Posten“. Völlig überrascht antwortete dieser: „Das haben wir doch gar nicht getan", worauf ihm der arabische Journalist ins Wort fällt und sagt: „Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Wie können Sie nur das Gegenteil behaupten?“
Als bestätigt gilt, dass extreme islamische Gruppen in Dänemark vor ihrer Kampagnenreise in den Nahen-Osten eine 43 Seiten lange Info-Broschüre zusammengestellt hatten, um hohe gesellschaftliche und religiöse Vertreter arabischer Länder, unter anderem in Ägypten und dem Libanon, über die „Hasskultur der Dänen“ aufzuklären. In dieser Infobroschüre waren die drei zusätzlichen Karikaturen mit dabei. Allerdings wurden sie der „Jyllands Posten“ zugeschrieben.
Weil der Umfang der Falschinformationen in arabischen Medien erheblich gewesen sein soll, fragen sich die Dänen, in wieweit die weltweiten Proteste ausschließlich gegen die veröffentlichten Karikaturen der „Jyllands-Posten“ gerichtet sind. Denn die drei hinzugefügten Karikaturen gelten als um einiges provozierender als die tatsächlich veröffentlichten Zeichnungen. Und sie wurden in zahlreichen moslemischen Medien als Bilder der „Jyllands Posten“ dargestellt. In einigen arabischen Publikationen ist unter den falschen Karikaturen deutlich das Logo der Jyllands-Posten zu sehen und zudem der Schriftzug „Kultur-Weekend“ der Zeitung.
In einer dieser Zeichnungen wird Mohammed als pädophil dargestellt, in einer anderen mit einer Schweineschnauze in ein Mikrofon singend und in der schlimmsten Karikatur wird er beim Gebet auf dem Boden kniend rückseitig von einem Hund bestiegen.
Über den Ursprung dieser Karikaturen wisse Akhmad Akkari nichts. Nun stellt man sich in Dänemark laut die Frage, ob diese falschen Zeichnungen überhaupt aus einer dänischen Feder oder gar aus den eigenen Reihen der provokationswilligen Islamisten stammen.
Der dänische Imam, Abu Bashar, zeigte die gefälschten Karikaturen in einem BBC Bericht und behauptete im Fernsehen, dass sie aus der „Jyllands Posten“ stammen. Darauf reagierte die dänische Regierungskanzlei und klärte den britischen Fernsehsender über die Lüge auf.
Ein Imam aus Århus, dem Hauptsitz der „Jyllands Posten", teilte der „Saudi Gazette“ mit, dass dänische Medien „täglich Bilder und Artikel drucken“, die noch viel schlimmer seien als die zwölf umstrittenen Zeichnungen, welche die „Jyllands Posten“ Ende September veröffentlichte.
Laut Berichten des staatlichen dänischen Radios sollen radikale dänische Moslems in den letzten Wochen sogar in arabischen Medien verbreitet haben, dass Islamisten in Dänemark verfolgt würden.
| 08.02.06, 13:53 Uhr |
Nachdem fünf Islam-Vereinigungen mit ihrer einstweiligen Verfügung abgewiesen wurden, kommt ein Pariser Wochenblatt mit einer verschärften Version der Mohammed-Karikaturen heraus.
Wenn die Situation nicht so angespannt wäre, könnte man sagen: Endlich sind die Moslem-Karikaturen da, wo sie hingehören: in ein Satire-Blatt.
Doch die Lage ist ernst und droht heute noch ernster zu werden in der französischen Hauptstadt. Denn die satirische Wochenzeitung „Charlie-Hebdo“ wird sich nicht mit dem mittlerweile oft gedruckten zwölf-Karikaturen-Programm des Propheten Mohammed begnügen. Die französischen Redakteure und Zeichner machen gleich ein Sonderheft mit Cartoons und satirischen Texten zu Mohammed.
Das geht dann auf der ersten Seite los mit einem karikierten Propheten, der seufzt: „Es ist hart, von Idioten geliebt zu werden.“ Wohl wissend, welches Konfliktpotential da an die Kioske kommt, wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor der Redaktion drastisch verschärft.
Fünf moslemische Vereinigungen hatten in letzter Minute versucht, mit einer einstweiligen Verfügung das Erscheinen des Satireblattes zu vereiteln. Abgelehnt, entschieden die Richter am Dienstagabend, ohne in der Sache zu entscheiden. Der Beschluss scheiterte bereits an einem Formfehler.
Dabei gibt es einen krassen Konflikt innerhalb der Islamischen Vereinigungen Frankreichs. Während ein Teil der der Leitung der Anti-Rassismus-Bewegung MRAP die neuerliche Veröffentlichung des Karikaturen gerichtlich untersagen lasen wollte, distanzierte sich ein zweiter Teil der Führung öffentlich: „Angesichts des Rassenhasses, der sich derzeit in den arabischen Ländern breit macht, wollen wir uns nicht instrumentalisieren lassen.“
Bin mal gespannt wie das noch weitergeht... erste Tote gabs ja schon...
*kopfschüttelnd*
Adi
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Die Aufgaben, die uns das Leben stellt, zeigen nur das Vertrauen des Lebens in uns, sie auch zu lösen
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08.02.2006 20:15 |
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| Zitat: |
| Soll man da lachen oder heulen ? Zumal, was haben die vor der Ösi-Botschaft gesucht ? *ggg* |
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Tja, die sind halt alle total neutral, politisch korrekt und absolut unzensiert super-toll informiert.... die wissen eben, daß Ö noch zu D gehört.... oder eben nicht mehr... oder so...
Aber es geht ja weiter:
Der US-Präsident hat sich erstmals öffentlich in den Streit um die dänischen Mohammed-Karikaturen eingeschaltet.
Bei einem Besuch des jordanischen Königs Abdullah II im Weißen Haus forderte Bush am Mittwoch (Ortszeit) eine friedliche Beilegung der Krise.
„Ich rufe die Regierungen rund um die Welt dazu auf, die Gewalt zu stoppen, Respekt zu zeigen, Eigentum zu schützen und ebenso die Leben unschuldiger Diplomaten, die ihren Ländern in Übersee dienen“, appellierte der Präsident. Bereits tags zuvor hatte er seinen dänischen Amtskollegen Anders Fogh Rasmussen angerufen und diesem amerikanische Unterstützung zugesichert.
Bushs Erklärung markiert einen rhetorischen Kurswechsel in Washington. Noch zu Beginn der Proteste hatte die US-Regierung den Eindruck erweckt, als würde sie eher für die Islamisten Partei ergreifen: „Diese Karikaturen stellen in der Tat ein Angriff auf den Glauben der Moslems dar“, hatte noch vorige Woche der Sprecher des US-Außenministeriums Kurtis Cooper erklärt und anschließend ergänzt: „Wir alle würdigen und respektieren die Meinungs- und Pressefreiheit in vollem Umfang, aber diese muss auch im Einklang mit der Verantwortung der Presse stehen. Es ist nicht hinnehmbar, wenn auf solche Weise religiöser oder ethnischer Hass entfacht wird.“
Auch Bush-Sprecher Scott McClellan gab sich zu Wochenanfang der Woche noch feinfühlig. Zwar verurteilte er mit Nachdruck „sämtliche Gewaltakte, die es bisher gegeben hat“, zugleich stellte er aber klar: „Wir verstehen vollkommen, warum die Moslems diese Karikaturen als eine Beleidigung empfinden.“
Beobachter machen vor allem politische Gründe für die Korrektur verantwortlich. Auch in den USA habe sich inzwischen herumgesprochen, dass islamische Extremisten die dänischen Karikaturen nur dazu benutzen würden, um gezielt die Gewalt der Moslems gegen den Westen zu schüren. US-Außenministerin Rice nimmt denn auch kein Blatt mehr vor den Mund. Ebenfalls am Mittwoch bezeichnete sie die beiden „Schurkenstaaten“ Iran und Syrien als die schlimmsten Übeltäter in der gegenwärtigen Krise.
„Der Iran und Syrien lassen nichts unversucht, um die Stimmung bewusst aufzuheizen und dies zu ihrem Vorteil auszunutzen“, erklärte Rice bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der israelischen Außenministerin Tzipi Livni: „Und die Welt sollte sie offen darauf ansprechen.“
Auch im US-Kongress werden die Rufe nach einem entschlossenen Auftreten gegenüber islamischen Extremisten immer lauter: „Sie führen sich wie die Rüpel im Schulhof auf“, meint etwa der New Yorker Demokratensenator Charles Schumer: „Und Rüpel verstehen nur eine Sprache – Härte. Wenn Sie Rüpeln gegenüber Schwäche zeigen, dann werden diese nur noch unverschämter.“
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Die Aufgaben, die uns das Leben stellt, zeigen nur das Vertrauen des Lebens in uns, sie auch zu lösen
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09.02.2006 20:42 |
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Karlchen
Grünschnabel


Dabei seit: 04.05.2005
Beiträge: 9
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Sdhade, dass die Menschen nicht toleranter sind. Dies ist aber eigentlich nicht verwunderlich, denn wer hat schon die Chance, in einem pluralistischen System erzogen zu werden? Und dazu noch tolerante Eltern zu haben?
Persönliche Beleidigungen wurden nie ausgesprochen, aber von einigen Moslems so wahrgenommen. Für mich ein Fall mangelnder liberaler Aufklärung, welchen man in totalitären oder Gottesstaaten oft antrifft. Und wie borniert sind die Herren Redakteure, die das nicht wissen wollten? Naiv sind sie nicht, denn sie wollten wohl eher bewusst provizieren. Das ganze ist eine Farce, und dass sich daraus so eine Wahnsinnssache entwickelt, ist meiner Meinung nach ein Zeichen großer moralischer und geistiger Unreife bei den Beteiligten (Aufständische und auch Verleger, die ihre Redakteure entlassen)
What do you think?
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10.02.2006 14:13 |
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